... unsere Partnergemeinde in Sömmerda |
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Wie knüpft man eine „Gemeinde – Partnerschaft“? Im März 1989 besuchte Hans-Joachim Brandt aus Sömmerda Verwandte in Stuttgart. Am 30. März kam er anläßlich eines Ausflugs an unserem Gemeindegelände in der Tübinger Straße vorbei, traf jedoch niemanden an. Mit einem Brief vom 09. Mai 1989 wandte sich Hans-Joachim Brandt dann an unseren Pastor Thomas Bloedorn.
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Das Jahr der Wiedervereinigung war auch das Jahr der Sömmerdaer und Böblinger Geschwister. Am 10. März 1990 machten sich Pastor Thomas Bloedorn und Gemeindeleiter Sieghard Fischer per Auto auf den Weg nach Sömmerda. Was wird uns erwarten? Welchen Menschen werden wir begegnen? Wie sieht es denn in der „Noch-DDR“ aus? Wie kann eine Gemeindepartnerschaft gestaltet werden? Solche und ähnliche Fragen waren in den Köpfen. Thomas Bloedorn schrieb dann später im Gemeindebrief: „Nicht nur die Geschwister dort haben sich gefreut uns kennenzulernen, auch für uns war es eine echte, geschwisterliche Begegnung. Am Samstagabend haben wir mit den Ehepaaren des Gemeinderates zusammengesessen und aus dem Gemeindeleben berichtet. Schon da wurde klar, dass uns die für die Zukunft geplante Partnerschaft gegenseitig bereichern kann.“ Bereits zwei Wochen später, am 24./25. März 1990 kam es zu einem Gegenbesuch in Böblingen. Per Lada reisten Pastor Andreas Stein, Gemeindeleiter Wilfried Guhr, sowie Jutta Winges und Frank Zimmerhäkel an. Die Sömmerdaer Zeitung schreibt später darüber: „Die noch junge Partnergemeinde in Böblingen freut sich über den Kontakt mit den Sömmerdaer Glaubens- und Weggenossen.“ Es ist in dieser geschichtlichen Situation ein aktueller Auftrag, die Begegnung zwischen unseren Gemeinden zu suchen. Wichtiger als alle Klischees über die beiden deutschen Staaten ist es, dass die Menschen sich besuchen und sehen, wie es wirklich ist, so Pastor Thomas Bloedorn.